04. November 2021   Aktuelles - Anfragen
Beantwortet: Anfrage Fuchskuhlenweg

Da es Beschwerden der Anwohnenden gab, haben wir den Lieferverkehr eines Betonwerk am Fuchskuhlenweg hinterfragt.

Guten Tag,

geschätzt 40 LKWs fahren je Werktag über den Stapper Weg, biegen in "Am Schomm" ein und fahren dann weiter in den Fuchskuhlenweg bis zur Firma Dyckerhoff (ehemals Flock Beton). Es geht sowohl um die Anlieferungen von Sand, Kies und Zement wie auch um den Abtransport durch Betonmisch-Fahrzeuge. Dies führt zu einer starken Verunreinigung der Straße, da immer wieder teile der Ladung herabfallen. Weiter wird die Straße, eine Tempo 30 Wohnstraße, stark belastet. Hinzu kommt, dass die von der Stadt angelegte Böschung beschnitten werden müsste. Die Büsche, Brombeeren, Wildrosen und Sträucher wachsen in die Straße rein. Deswegen frage ich:

1) Kann die Firma Dyckerhoff verpflichtet werden, in regelmäßigen Abständen die Straße zu reinigen? Oder kann alternativ die mags/GEM die Straßenreinigung dieser Straßen intensivieren? Könnte im letzteren Fall die Kosten an die Firma Dyckerhoff weitergegeben werden?
2) Sieht die Stadt eine Möglichkeit die Anwohnenden vom Verkehr der Firma Dyckerhoff zu entlasten, unter Umständen in dem die Zufahrt über Resstrauch und den Teil des Wirtschaftsweg Fuchskuhlenweg geschaffen wird?
3) Ohne Frage hat die Böschung einen Ökologischen Wert und eine verengung der Straße sorgt auch für Geschwindigkeitsreduzierung. Kann trortzdem regelmäßig für einen gewissen Rückschnitt gesorgt werden?

Mit freundlichem Gruß
Torben Schultz

Antwort vom 9.11.2021:

Sehr geehrter Herr Schultz,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die mich zuständigkeitshalber über das Büro des Oberbürgermeisters erreicht hat.

Ich bedaure, dass es offensichtlich in letzter Zeit durch Fahrzeuge der Firma Dyckerhoff zu übermäßigen Verschmutzungen der Fahrbahn im Bereich Am Schomm gekommen ist. Grundsätzlich sorgt die Firma Dyckerhoff bei Bedarf mehrmals täglich für die notwendige Straßenreinigung. Kurzweilige temporäre Verunreinigungen sind natürlich im unmittelbaren Umfeld eines solchen Betriebsgeländes nie ganz auszuschließen.
Eine Anfahrt über den Reststrauch ist für die Firma Dyckerhoff leider nicht möglich. Der existierende Wirtschaftsweg zwischen der Straßen Reststrauch und dem Stapper Weg wurde in der Vergangenheit häufig als unerlaubte Abkürzung zwischen Reststrauch und Stapper Weg genutzt, was zu einer erheblichen nicht tolerierbaren Verkehrsbelastung der Straße Am Schomm geführt hatte. Daher hat die Verwaltung vor einigen Jahren entschieden, diesen unerlaubten Durchgangsverkehr mittels Verkehrspollern zu unterbinden. Diese haben sich sehr bewährt und vermeiden nun einen unzumutbaren Durchgangsverkehr.
Der Bereich Am Schomm zwischen Stapper Weg und Betriebsgelände ist die direkteste und verkehrstechnisch- sowie -politisch sinnvollste Anbindung des seit weit über 50 Jahren betriebenen Firmengeländes der heutigen Dyckerhoff GmbH.

Ich habe Ihren Hinweis jedoch zum Anlass genommen, die Firma Dyckerhoff noch einmal dahingehend zu sensibilisieren, Verunreinigungen zu vermeiden bzw. bereits entstandene unverzüglich zu entfernen.

Weiterhin kann ich Ihnen mitteilen, dass die von Ihnen beschriebene Böschung überprüft und soweit notwendig ein Rückschnitt von hier aus veranlasst wird.
Ich hoffe Ihrem Anliegen insofern abgeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

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