Rheindahlener Runde neu aufstellen!

Seit der Corona-Pandemie hat sich bei der Rheindahlener Runde nicht mehr viel getan. Der letzte Präsenztermin hat in 2019 stattgefunden, eine von dem Bezirksvertreter der LINKEN – Erik Jansen – angestoßene Onlineveranstaltung in 2021 verlief aufgrund der Organisationsstruktur alles andere als optimal und alle drei angekündigten Folgetermine haben dann unkommentiert doch nicht stattgefunden.
Für Rheindahlen ist ein wichtiges Instrument für Bürger*innenbeteiligung und Stadtteilpartizipation ersatzlos weggebrochen, aber auch generell ist die Struktur der Rheindahlener Runde nach Ansicht der LINKEN zu hinterfragen.

Anders als in anderen sogenannten Stadtteilkonferenzen der Stadt Mönchengladbach sah das Modell der Rheindahlener Runde bisher eine Multiplikator-Rolle durch die ansässigen Vereine aus Brauchtum, Kultur, Soziales, Sport, etc. vor. Bürger*innen konnten zwar grundsätzlich an den Runden teilnehmen, aber die Teilnahme war bisher nicht unbedingt niedrigschwellig. Wer sich heute mit aktuellen Mitgliederzahlen in Vereinen auseinandersetzt, weiß auch dass ein Großteil der Bürger*innen nicht unbedingt über die Vereine zu erreichen ist. Ganz abgesehen davon, dass bis heute nicht ganz klar ist, in welcher Form überhaupt Informationen in den Vereinen weitergegeben werden (können). Somit ist die  Rheindahlener Runde grundsätzlich nichts weiter als eine Austauschplattform von Politik, Vereinen und Verwaltung. In der Onlineveranstaltung in 2021 waren aber, abgesehen von der AWO, nicht mal die Vereine eingeladen, sodass zwar seitens der Verwaltung ein interessanter Vortrag zum Fassadenprogramm der Stadt stattgefunden hat, dieser aber niemanden erreicht hat, der*die nicht ohnehin schon im Thema stand.

Die Rheindahlener Runde als Möglichkeit an Stadtteilentwicklung, -gestaltung und -politik partizipieren zu können, sollte allen Einwohner*innen, Geschäftsinhaber*innen und Berufstätigen in Rheindahlen offen stehen. Daher fordert DIE LINKE. eine Öffnung für alle Menschen, die in irgendeiner Weise ihren Lebensmittelpunkt in Rheindahlen (Stadtkern und Land) haben – weg von dem Modell der Multiplikator-Rolle der Vereine!

In diesem Zuge ist auch über eine neue Organisationsstruktur nachzudenken. Nach Ansicht der LINKEN sollte die Rheindahlener Runde in der Hand der Menschen vor Ort liegen. Es ist nicht mehr haltbar, dass in der jetzigen Organisationsstruktur Termine – egal ob online oder in Präsenz – einfach unkommentiert gestrichen werden und seit dem 22.06.21 (also fast ein Jahr jetzt) wieder keine Runden stattgefunden haben.

Denkbar wäre eine Organisation z. B. über den Bürgerverein und/oder die Zukunft Rheindahlen e.V.

Entsprechende Gespräche werden durch den Vertreter der LINKEN im Bezirk West – Erik Jansen – aufgenommen.

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