15. August 2019   Aktuelles - Planungs- und Bauausschuss
Progressives Bauen

Verwendung von umweltfreundlichen und co2-speichernden Rohstoffen vom Bebauungsplan bis in konkrete städtische Bauvorhaben

Im Sinne einer sozial-ökologischen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung müssen viele Bereiche des täglichen Handels neu gedacht werden. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Frage wie Stadt weiterhin  Bauvorhaben auf den Weg bringen möchte. Z.B. belastet das Bauen mit Beton sowohl die Umwelt als auch unsere Gesundheit und verfügt darüber hinaus über keinerlei co2-schonende oder -bindende Wirkung. DIE LINKE. setzt sich über einen Antrag im nächsten Ratszyklus für eine progressive Bauweise mit alternativen Roh- und Baustoffen ein.

 

In Sachen ökologische Stadtentwicklung versagen Groko, Stadt und städtische Töchter im höchsten Maße. Die Elektromobilität stockt; ein über Nextbike betriebenes Fahrradnetz ist nicht auskömmlich, da die  Randortschaften über keine Dockingstationen verfügen und Anträge zu Schottergärten und Versiegelungskataster der Opposition scheitern an Verwaltungsspitze und Mehrheitsfraktionen aus CDU und SPD, während  andere Städte sich fortschrittlich diesen Themen annehmen.

 

Das einzig vermeintlich-ökologische Vorzeigeprojekt der letzten Jahre ist – in Zeiten, wo mensch eigentlich den individuellen Personen-Verkehr zurück  drängen möchte und sollte – eine Verkehrsdatenerfassung im Sinne von sogenannten Grünen-Wellen. Ein Projekt, das schon jetzt mehr als EUR 150.000 an städtische Haushaltsmittel verschlungen hat und deren  positive Auswirkung höchst unwahrscheinlich erscheint.

DIE LINKE. Mönchengladbach bringt nun einen Antrag ein, der sich mit nachhaltigen Bauweisen durch umweltfreundliche und co2-speichernde Rohstoffe/Baustoffe befasst. Eine Prüfung, ob solche Parameter grundsätzlich in Bebauungsplänen bei privaten Bauvorhaben verankert werden können – mit der gleichzeitigen Verpflichtung der städtischen bzw. öffentlichen Bauträger*innen alternative Baustoffe wie Lehm, Kork,  Holz und aus Müll-recycelten Stoffen wesentlich zu berücksichtigen, ist ein weiterer wichtiger Baustein für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung mit sozial-ökologischer Ausrichtung, denn wenn „[...] wir alle so weiter bauen [würden] wie bisher, braucht es zwei Welten“ (Martin Rauch –Architekt und Lehmexperte / Quelle: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-das-haus-von-morgen-100.html).

DIE LINKE. hofft, dass nun endlich der ökologische Schalter in den Köpfen der Ratsmehrheiten umschlägt und dass diese endlich ihrer Verantwortung gegenüber kommenden Genrationen mit einem echtem neuem  Denken, neuem Handeln gerecht werden.

Weitere Informationen sind dem Antrag hier zu entnehmen.

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