Schul- und Bildungsausschusses
02. September 2021

Die Linksfraktion Mönchengladbach fordert in einem Antrag für den Schulausschuss und für den Rat die Verwaltung auf detailliert dazulegen wie sie zu ihrer Bewertung der ausreichend belüftbaren Klassenzimmer kam. Dabei weist DIE LINKE darauf hin, dass wegen Minusgraden oder Lärmbelästigung von außen das Lüften über das Öffnen der Fenster nicht immer möglich ist, ohne den Unterricht massiv zu behindern. In der Konsequenz heißt das für den Fraktionsvorsitzenden Torben Schultz, dass die Stadt weitere Klassenräume mit fest installierten Belüftungsanlagen oder mobilen Luftfiltern ausrüsten muss. Rückendeckung erhofft sich DIE LINKE von der SPD, deren Fraktionsvorsitzender im Landtag, Thomas Kutschaty, am Montag in die gleiche Kerbe stieß.

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25. August 2021

In Mönchengladbach ist nur ein Klassenraum mit einem Luftfilter ausgestattet, dies liegt daran, dass der Verantwortliche Dezernent zuerst die Wirksamkeit anzweifelte und sich nun von der Verwaltung auf die Förderbedingungen berufen wird, nach dem Gelder nur bei unzureichender Belüftung bewilligt werden. Für DIE LINKE steht der finanzielle Aspekt jedoch im Hintergrund, denn es muss darum gehen größtmöglichen Schutz bei idealen Lernbedingungen zu schaffen. „Schon alleine Straßenlärm oder die zum Herbst/Winter sinkenden Temperaturen können das permanente öffnen der Fenster behindern“, sagt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Allerdings zweifeln wir wie andere auch die Fachliche Analyse der Stadt an, die eine Ausreichende Lüftung belegen soll.“

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03. Mai 2021

Mit großer Irritation reagiert DIE LINKE. Mönchengladbach auf den von der Ampelkooperation vorgelegten Antrag zum Schulentwicklungsplan. „Allein der Euphemismus ‚Entwicklungsplan‘ suggeriert einen Fortschritt,  der sich bei näherer Betrachtung des Papiers nirgendwo ableiten lässt. Der Antrag selber offenbart die vollständige Abwesenheit eines positiven Gestaltungswillens“ stellt Sebastian Merkens – bildungs- und  jugendpolitischer Sprecher der LINKEN fest.

 

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28. April 2021

Ein Mönchengladbacher Schüler boykottiert den Präsenzunterricht im Viersener Berufskolleg, da im das Infektionsrisiko zu hoch ist[1]. Da die Schulleitung ihm bis jetzt keinen alternativen Distanzunterricht angeboten hat, riskiert er damit sein Fachabitur im kommenden Jahr. DIE LINKE verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die Infektionszahlen in Kindergärten und Schulen noch immer verharmlost werden. Am Mittwoch den 27.3. zum Beispiel lag die 7-Tage-Inzidenz für Mönchengladbach in der Altersgruppe von 15 bis 34 Jahre bei fast 240, dicht gefolgt von der Altersgruppe der 5 bis 14 Jährigen mit einem Wert von etwa 215[2]. Dabei lag die Inzidenz für alle Mönchengladbacher*innen „nur“ bei 157.

 

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18. November 2020

Während die 7-Tage-Inzidenz weiter steigt, sind mittlerweile in vielen Mönchengladbacher Schulen ganze Klassen und eine Vielzahl an Lehrer*innen infiziert und / oder in Quarantäne. Von Seite der Verantwortlichen in Stadt und Land hört man dazu nichts, stellt DIE LINKE fest. Es erscheint ihr so, als sei diese nächste Welle der Pandemie für die zuständigen Behörden völlig überraschend gekommen, als hätte es die große Menge mahnender Stimmen in diesem Sommer nicht gegeben. „Aber vielleicht gibt es ja doch eine Strategie. Nur eben keine, bei der Menschen im Mittelpunkt stehen, sondern nur wirtschaftliche Interessen berücksichtigt werden“, stellt das Mitglied im Schulausschuss, Sebastian Merkens, fest.

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