Umweltausschuss
07. Februar 2018

Durch ein Beispiel der Stadt Rostock inspiriert (u.a. hier zu finden), die ein lokales "Glyphosat-Verbot" für alle Flächen im Stadtgebiet verabschiedet haben, fragten wir am 11.01.2018 bei der Stadt an (unten) ob es für Mönchengladbach bereits soetwas gibt. Zuvor hatten wir Aufgrund einer Anfrage zu der Zuasphaltierung von Verkehrsinseln im Dezember 2017 von der "mags" erfahren, dass sie (und damit eben die Stadt) keine, bzw. nur in Ausnahmefällen, Insektiziede einsetzt (hier nachzulesen).

Mit verwunderung stellten wir dann fest, dass die Grünen am 19.01.2018 einen ähnlichen Antrag einreichten, wie wir ihn mit unseren Anfragen vorbereiteten. Aber es ist ja im Grunde egal wer etwas beantragt, wenn es in die richtige Richtung geht. Nun ist der Antrag erstmal in den zuständigen Ausschuss geschoben worden und dann werden wir die kommenden Monate erfahren wie die Ratsmehrheit von CDU und SPD damit umgeht.

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07. Februar 2018

Auf Initiative von der Linken wurde im Jahr 2015 gemeinsam mit den Grünen und der PiPA-Ratsgruppe eine Resolution zur Abschaltung des Reaktor Tihange in den Rat eingebracht und dann durch die Stimmen der SPD auch knapp angenommen. Diese Resolution war längere Zeit auf der städtischen Webseite veröffentlicht. Obwohl das Thema nichts an Aktualität verloren hat, war sie aber dann offline genommen worden. Wir fragten beim Oberbürgermeister nach und bekamen schnell eine Antwort. Und nicht nur das, die Verwaltung folgte unser Anregung und so ist diese noch immer wichtige Resolution nun wieder auf der städtischen Webseite.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Oberbürgermeister und der Pressestelle!

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30. November 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein ausgeglichener Haushalt, beruhigt zwar vielleicht die Nerven, macht aber nicht unbedingt glücklich. Gerade der ökologische Bereich hat doch in den letzten Jahren viele Federn lassen müssen, denkt man nur mal exemplarisch an die Abschaffung der Umweltberatung. Alles hier aufzuzählen, würde den zeitlichen Rahmen sprengen. Auch die Gründung der „mags“ kann nicht als Segen schlechthin bezeichnet werden. Sie führte vor allem zu intransparenten Vorgängen und hat den Umweltausschuss geradezu kastriert, was zur Entdemokratisierung der kommunalen Umweltpolitik führt. Man kann als Umweltpolitikerin den Ereignissen nur noch hinterherlaufen, kann nur noch reagieren, anstatt zu agieren. Das ist auf ganzer Linie inakzeptabel und muss sich auch dringend wieder ändern!

 

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26. November 2017

Seit einiger Zeit ist festzustellen, dass die Stadttochter AöR „mags“, die für die Grünpflege zuständig ist, nach und nach immer mehr Straßenbegleitgrün aus dem Stadtraum entfernt. So wurden z. B. schon einige Verkehrsinseln asphaltiert. Das ist nicht nur den Bürger*innen sauer aufgestoßen und hat bereits die örtlichen Medien auf den Plan gerufen. Auch die Fraktion der Linken hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und wird, beginnend mit dem Umweltausschuss am 29.11.2017, einen Antrag einbringen, der nicht nur die bisherigen Maßnahmen stoppen soll, sondern auch ein Konzept einfordert, wie insektenfreundliches Straßenbegleitgrün im Stadtraum integriert werden kann.

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15. April 2016

Der forstwirtschaftliche Plan für 2016 sieht die Rodung von Pappeln in den Gemarkungen Elschenbruch (24 B)  und Neuwerk-Donk (18 C) vor. Die Hauptursache ist jedoch nicht das "physikalische Alter" der Bäume, sondern es liegt eine Instabilität vor, die durch die Grundwasserabsenkung für den Tagebau entstanden ist, so der Bericht von Forstwirt Zebunke im Umweltausschuss am 06.04.16. Die Rodung und Aufforstung dieser Bereiche verursacht Kosten, für die aus Sicht der Linken der Tagebaubetreiber aufkommen müßte. Eine entsprechende Anfrage wurde heute an die Stadtverwaltung geschickt.

Hier die Anfrage als PDF

 

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