Der Verein Borussia Mönchengladbach schließt das laufende Geschäftsjahr mit einem Rekord-Umsatz von deutlich über 100 Millionen Euro ab. Genauere Zahlen will der Verein am Montag bekannt geben.
Helmut Schaper, Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE. im Rat der Stadt meint dazu: „Angesicht der Tatsache, dass sich die Stadt im Haushaltssicherungskonzept (HSK) befindet und 6 Millionen Euro weniger als geplant an Landeszuschüssen bekommt, wird es nun langsam mal Zeit, das sich der Verein der Verantwortung stellt, die dieser gegenüber der Stadt hat. Wieso kann die Borussia nicht bereits jetzt mit der jährlichen Rückzahlung von 4 Millionen Euro für ihren Kredit beginnen, den sie von der Stadt bekommen hat.“
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Aktualisierte Rede von Helmut Schaper von der Ratssitzung am 16.4.2013:
In der Diskussion über die Zukunft der Stadtbibliothek wird speziell von den Gegnern eines Neubaus immer wieder an die Vernunft appelliert.
„Mögen sie doch bitte wieder auf den Weg der Vernunft zurückfinden“, so wird der fromme Wunsch formuliert.
Bei den Gegnern des Neubaus reduziert sich die Vernunft auf
die simple Frage, ob ein Neubau teurer ist als die Sanierung.
Wer für einen teureren Neubau ist, der ist unvernünftig, um nur mal die gelindeste Formulierung aus den Diskussionsbeiträgen der letzten Zeit zu wählen.
Und nur der ist vernünftig, der sich für die preiswertere Sanierung einsetzt.
Selbst wenn ich mich auf diese reduzierte Sichtweise beschränke, komme ich nicht zu dem Ergebnis, dass die preiswertere Sanierung vernünftiger wäre.
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Heute (18.4.) wurde bekannt, dass die Korschenbroicher Straße nun doch nicht beidseitig einen Radweg erhält. Nach Aussage von Wilhelm Höener (Landesbetrieb Straßen NRW) haben Kostengründe dazu geführt. Die nun gewählte Variante eines einseitigen Radweges sei auf „freien Strecken“ die „Regellösung“, so die wenig nachvollziehbare Begründung. Ratsherr Bernhard Clasen (DIE LINKE), selber Radfahrer ohne Auto, aber mit Führerschein, sieht in dieser Einsparung eine Fortführung der Autovorrangpolitik in Mönchengladbach.
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Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Mönchengladbach bedauert, dass in der Ratssitzung vom 16.4.2013 das Projekt eines Neubaus der Stadtbibliothek vorerst aufgegeben wurde.
Statt eine breite Diskussion mit den Menschen in Form eines Bürgerentscheides in unserer Stadt über die Notwendigkeit einer neuen Bibliothek zu suchen, gaben SPD und FDP die vor vier Wochen noch für richtig gehalten Überlegungen auf.
Eine solche breite Diskussion hätte die Chance geboten, eine Diskussion über Notwendigkeit und Nachhaltigkeit eines Bibliotheksneubau zu führen anstatt nur die simple Frage zu beantworten was ist billiger.
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Dies wäre vermutlich die Rede von Helmut Schaper am 16.3. im Rat Mönchengladbach zum Thema Neubau der Stadtbibliothek gewesen, wenn nicht kurz zuvor das Ende der Ampel verkündet worden wäre und sich so die Sitzung vermutlich ganz anders entwickeln wird. Trotzdem bleibt diese Rede für die Diskussion um die Bibliothek wichtig und soll deswegen hier veröffentlicht werden:
In der Diskussion über die Zukunft der Stadtbibliothek wird speziell von den Gegnern eines Neubaus immer wieder an die Vernunft appelliert.
„Mögen sie doch bitte wieder auf den Weg der Vernunft zurückfinden“, so wird der fromme Wunsch formuliert.
Bei den Gegnern des Neubaus reduziert sich die Vernunft auf die simple Frage, ob ein Neubau teurer ist als die Sanierung.
Wer für einen teureren Neubau ist, der ist unvernünftig, um nur mal die gelindeste Formulierung aus den Diskussionsbeiträgen der letzten Zeit zu wählen.
Und nur der ist vernünftig, der sich für die preiswertere Sanierung einsetzt.
Selbst wenn ich mich auf diese reduzierte Sichtweise beschränke, komme ich nicht zu dem Ergebnis, dass die preiswertere Sanierung vernünftiger wäre.
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